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Die ZU und ihre Studierende



Name: Aleksandra Andrzejewska
Alter: 29
Studiengang: PMG Master (nicht-konsekutiv)
Semester: 5


[Geboren ist Aleksandra Andrzejewska in Warschau, aufgewachsen in Berlin, zum Studium an den Bodensee gezogen, und dafür war sie zuletzt im Himalaja unterwegs. Seit Beginn ihres Studiums an der ZU hält die Studierende es konsequent interdisziplinär und stellt seither Kursen der Netzwerktheorie und Global Governance solche über gesellschaftlichen Wandel und Weltöffentlichkeit gegenüber. Ähnlich sieht es im außeruniversitären Bereich aus: So hat sie unter anderem einen disziplinübergreifenden Literaturzirkel gegründet, mit CCM-Studierenden einen Theoriezirkel betrieben, mit PMG-Kommilitonen eine Konferenz in Nepal organisiert sowie dort Workshops zum Thema Föderalismus mit nepalesischen Studenten durchgeführt. Das wirkt sich natürlich auf die Abschlussarbeit aus: eine Diskursanalyse zum Vergleich der Darstellungsformen deutscher und polnischer Medien am Beispiel des EU-Gipfels vom Sommer 2007. Dazu war Aleksandra Andrzejewska drei Monate in Warschau und hat an der Akademie der Wissenschaften zu diesem Thema geforscht, Land und Leute kennengelernt und nebenbei für die FAZ als Übersetzerin gearbeitet.]



| Die Zeppelin Universität hat diesmal Sie als besonders eigenwilligen Studierenden ausgewählt. Ist das in irgendeiner Weise überhaupt berechtigt?
Eigenwillig ist hier jeder Student auf seine Art. In der Zeit der Wissensgesellschaft, in der jeder mit Informationshappen Millionär werden kann, ist meine Sympathie für einen übergreifenden Bildungskanon wohl besonders eigenwillig.

| Wenn Sie sich selbst mit sieben Worten beschreiben sollten, dann wären dies…:
Neugier, Loyalität, Bildungshunger, ästhetikvernarrt, Humor, Empathie und Geist

| … und die ZU in sieben Worten?
Offen, fordernd, fördernd, Grenzgänger, Sozialunternehmer, bewegend und klischeebrechend

| Inwieweit hat die ZU ihre Eigenwilligkeit unterstützt bzw. nicht verhindert?
Indem sie mir Möglichkeiten geboten hat, diese auszuleben.

| Was war Ihre wichtigste Überraschung in Ihrem bisherigen Studium?
Wie verschieden die Arbeitsarten einzelner Disziplinen sind - in Sprache und Denken.

| Und welche Frage ist noch immer unbeantwortet?
Wie man das nun zusammen bringt und Fachfremden vermittelt.

| Wem genau würden Sie von einem Studium an der ZU abraten?
Lethargischen Spezialisten

| … und wem eines empfehlen?
Neugierigen Grenzgängern

| Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten – nach dem Studium?
Weitere Literaturzirkel gründen, noch mehr kulinarische Soireen, Politik machen, Beraten und Schreiben in noch unbekannter Reihenfolge



E-Mail-Kontakt zu Aleksandra Andrzejewska



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geändert: 03.04.2009