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Das MRI Vertrauensbarometer Deutschland


Warum?
Keine Variable erklärt die Wohlfahrt einer Volkswirtschaft stärker, als das Vertrauen. Zugleich wissen wir in der sozioökonomischen aber auch betriebswirtschaftlichen Praxis in Deutschland kaum etwas über Vertrauen – ganz anders in anderen Ländern.

Wer?
Das Konzept des Vertrauensbarometers Deutschland basiert auf mehrjährigen Forschungsarbeiten der beteiligten Wissenschaftler. Die Daten werden durch CATI-Interviews vom MRI in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Franchising und Cooperation (F&C) der Universität Münster und dem Lehrstuhl für Marketing der Zeppelin Universität Friedrichshafen erhoben. Branchenverbände oder Unternehmen sind explizit keine Auftraggeber dieser Studie. Die Daten wurden wissenschaftlich und neutral erhoben.

Wie und für wen?
Methodisch basiert ein Teil des Vertrauensbarometers Deutschland auf dem renommierten Customer Confidence Index der University of Michigan. Gleichzeitig verfolgt das Vertrauensbarometer das Ziel, Unternehmen und Branchen Informationen über das spezifische Vertrauen zur Verfügung zu stellen. Demzufolge misst das MRI Vertrauensbarometer das Vertrauen auf den folgenden drei Ebenen:

1. Volkswirtschaft:
Auf dieser Ebene erfasst das MRI Vertrauensbarometer Deutschland das allgemeine Bevölkerungsvertrauen. Insgesamt wurden hier mehr als 19.200 Verbraucher deutschlandweit befragt.

2. Branchen:
Zur Messung des Branchenvertrauens wird auf die Branchen fokussiert, in denen Vertrauen besonders bedeutsam ist. Dies sind zum Beispiel Banken, Versicherungen, Mobilfunkanbieter und Reiseveranstalter. Zu dem in diese Branchen gesetzten Vertrauen wurden von November 2007 bis Februar 2009 insgesamt 3.125 Kunden befragt. Das Barometer beinhaltet daher auch Daten und Fakten, die vor der Krise erhoben wurden.

3. Unternehmen:
Neben der brancheninternen Abfrage des Vertrauens werden innerhalb jeder Branche ca. zehn ausgewählte, führende Unternehmen einbezogen. Auf Unternehmensebene werden diese Vertrauensdaten mit Zufriedenheitsdaten ergänzt. Da viele Unternehmen die Kundenzufriedenheit regelmäßig erheben, sind die Daten des Vertrauensbarometers Deutschland somit anschlussfähig an bestehende Marktforschungskonzeptionen.


Das MRI Bevölkerungsvertrauen

Neben der Abfrage der Vertrauens- und Zufriedenheitswerte der Kunden auf Branchen- und Unternehmensebene erfasst das MRI Vertrauensbarometer Deutschland auch das allgemeine Bevölkerungsvertrauen. Dieses bezieht sich nun nicht mehr auf Branchen oder Unternehmen, sondern auf den Wirtschaftsraum Deutschland insgesamt.
Dieser Teil des Barometers beinhaltet eine fortlaufende wissenschaftliche Studie, die monatlich die konjunkturelle Einschätzung aus Konsumentensicht misst. Bei dieser Umfrage werden sowohl Erfahrungen als auch Erwartungen der Menschen abgefragt. So wird beispielsweise nach der vergangenen und zukünftigen Wirtschafts- und Preisentwicklung gefragt, ebenso wird die finanzielle Lage des eigenen Haushalts und die Sicherheit der Arbeitsplätze abgefragt. Die Beurteilungen werden dann in einen Index überführt.
Die Berechnung dieses Index ist deshalb so wichtig, weil die allgemeine Stimmung quasi als „Großwetterlage“ einen Einfluss auf das Kundenvertrauen haben kann. Insofern würde eine isolierte Abfrage des Kundenvertrauens dieses nur unzureichend erfassen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.vertrauensbarometer.de


Hintergrund:
Das 2003 gegründete „Münster Research Institute“ (MRI) mit Sitz in Wettringen, Münsterland, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen wie auch Institutionen effizient mit hochqualitativen Daten zu versorgen und in ihrer täglichen Arbeit durch ganzheitliche Problemlösungen zu unterstützen. Dabei arbeitet das MRI eng mit führenden wissenschaftlichen Forschungsinstituten und Universitäten wie der Zeppelin Universität und dem F&C der Universität Münster zusammen. Den Schwerpunkt hierbei bildet der Bereich Marktforschung.



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geändert: 06.06.2011